{"id":862,"date":"2017-06-15T23:19:46","date_gmt":"2017-06-15T21:19:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steinkellner.jp\/guidance\/?p=862"},"modified":"2017-06-15T23:19:46","modified_gmt":"2017-06-15T21:19:46","slug":"gekuendigt-wegen-burnouts-firma-muss-25-000-euro-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steinkellner.jp\/guidance\/gekuendigt-wegen-burnouts-firma-muss-25-000-euro-zahlen\/","title":{"rendered":"Gek\u00fcndigt wegen Burnouts: Firma muss 25.000 Euro zahlen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 24px; font-weight: bold;\">Gek\u00fcndigt wegen Burnouts: Firma muss 25.000 Euro zahlen &#8211; Unternehmen &#8211; derStandard.at \u203a Wirtschaft<\/span><br \/>\nderstandard.at: &nbsp; &nbsp;15. Juni 2017, 12:15<br \/>\nEin Detektiv spionierte einer krankgeschriebenen Mitarbeiterin, deren \u00c4rztin die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben empfahl, hinterher<br \/>\nWien \u2013 Ein Unternehmen ist wegen der fristlosen K\u00fcndigung einer Mitarbeiterin, die wegen eines Burnouts und Depressionen krankgeschrieben war, zu 25.000 Euro Entsch\u00e4digung verurteilt worden. Laut Wiener Arbeiterkammer hatte ein vom Arbeitgeber beauftragter Detektiv die Frau bel\u00e4stigt und bei einem Konzert ihres Lebensgef\u00e4hrten fotografiert.<br \/>\nDie \u00c4rztin, welche die Arbeitnehmerin krankgeschrieben hatte, riet ihrer Patientin, am gesellschaftlichen Leben weiterhin teilzunehmen, Sport zu treiben und auszugehen, so die AK am Mittwoch in einer Aussendung. Sie solle sich ja nicht einigeln, betonte die Medizinerin und lie\u00df nicht zuletzt deshalb die Ausgehzeiten offen. Die Frau sei nicht bettl\u00e4gerig und solle machen, was ihr guttue.<br \/>\nDie Arbeitnehmerin besuchte daraufhin das Konzert ihres Lebensgef\u00e4hrten, wo sie der von ihrer Firma beauftragte Detektiv ablichtete. Das Unternehmen entlie\u00df seine Mitarbeiterin daraufhin fristlos. Diese wandte sich an die AK, die nachwies, dass die Haus\u00e4rztin volle Ausgehzeiten zuerkannt hatte und ihr Verhalten ihrer Genesung zutr\u00e4glich war. Die Arbeitnehmerin nahm ihre Therapie ernst und befolgte auch alle anderen Empfehlungen ihrer \u00c4rzte.<br \/>\nDie Arbeiterkammer argumentierte vor, dass sich deshalb nicht ableiten lie\u00df, dass die Arbeitnehmerin ihren Krankenstand bewusst verl\u00e4ngert oder vorget\u00e4uscht h\u00e4tte. Das sahen auch das Arbeits- und Sozialgericht Wien sowie das Oberlandesgericht so. Der Frau wurden in zweiter Instanz mehr als 25.000 Euro als Entsch\u00e4digung zugesprochen. (APA, 15.6.2017)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mobil.derstandard.at\/2000059301068\/Gekuendigt-wegen-Burnout-Unternehmen-muss-25-000-Euro-zahlen\">https:\/\/mobil.derstandard.at\/2000059301068\/Gekuendigt-wegen-Burnout-Unternehmen-muss-25-000-Euro-zahlen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gek\u00fcndigt wegen Burnouts: Firma muss 25.000 Euro zahlen &#8211; Unternehmen &#8211; derStandard.at \u203a Wirtschaft derstandard.at: &nbsp; &nbsp;15. 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