{"id":798,"date":"2017-06-04T10:39:36","date_gmt":"2017-06-04T08:39:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steinkellner.jp\/guidance\/?p=798"},"modified":"2017-06-04T10:39:36","modified_gmt":"2017-06-04T08:39:36","slug":"darstellung-von-menschen-mit-behinderung-in-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steinkellner.jp\/guidance\/darstellung-von-menschen-mit-behinderung-in-medien\/","title":{"rendered":"Darstellung von Menschen mit Behinderung in Medien"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 11px; color: rgb(51, 51, 51); background-color: rgb(255, 255, 255);\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;\">\n<p align=\"left\" style=\"margin-bottom: 6px;\"><span style=\"color: rgb(136, 136, 136); font-family: verdana; letter-spacing: 1pt;\">EMPFEHLUNGEN, TIPPS UND LEITF\u00c4DEN AUF BARRIEREFREIEMEDIEN.AT<\/span><\/p>\n<h1 class=\"beitrag\" style=\"font-size: 16px; width: 680px; font-family: Verdana; color: rgb(68, 68, 68); padding-top: 0px; margin-top: 0px; padding-left: 0px; margin-left: 0px;\">Darstellung von Menschen mit Behinderung in Medien<\/h1>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"beitrag_content\" style=\"font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; width: 600px; padding-right: 8px; vertical-align: top;\">\n<p class=\"leadtext2\" style=\"text-align: justify; font-weight: bold;\"><span style=\"color: rgb(45, 45, 45); font-size: 24px; text-align: start;\">Verband \u00d6sterreichischer Zeitungen V\u00d6Z<\/span><\/p>\n<p class=\"leadtext2\" style=\"text-align: justify; font-weight: bold;\">\n<p class=\"leadtext2\" style=\"text-align: justify; font-weight: bold;\">(2017-05-31) &#8222;Mit barriefreiemedien.at wird heute ein bedeutsamer und wertvoller Beitrag in \u00d6sterreich zur W\u00fcrde jener Menschen, die in diesem Land noch immer mit vielen Hindernissen und Vorbehalten Leben m\u00fcssen, etabliert&#8220;, betonte V\u00d6Z-Pr\u00e4sident Thomas Kralinger am 31. Mai 2017 im Bundeskanzleramt anl\u00e4sslich der Pr\u00e4sentation der Onlineplattform, die vom V\u00d6Z finanziell und organisatorisch unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify; margin-top: 15px;\">Medienminister Thomas Drozda begr\u00fc\u00dfte die G\u00e4ste bei der Veranstaltung &#8222;Empfehlung zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien&#8220;. &#8222;Die Berichterstattung muss das Leben von Behinderten als Ganzes erfassen und sich nicht auf Leiden, Opferrolle oder andere Klischees reduzieren. Medienschaffende und Medienkonsumenten sind heute gleicherma\u00dfen gefordert, sich um einen respektvollen Umgang zu bem\u00fchen, den jeder Mensch erwarten darf. Denn es geht um die Kultur des Miteinander in der Demokratie&#8220;, so Drozda.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Die nun vorliegenden Empfehlungen wurden in intensiven Gespr\u00e4chen von Vertreterinnen der Behindertenorganisationen und der Medien gemeinsam ausgearbeitet. Wir im Bundeskanzleramt haben den Prozess als Moderator begleitet&#8220;, so Drozda weiter. &#8222;Einige der darin angesprochenen Ma\u00dfnahmen sind bereits in Umsetzung, andere in Vorbereitung. Besonders wichtig ist uns, dass das Thema auch verst\u00e4rkt in die \u00f6sterreichische Journalistinnen- und Journalistenausbildung integriert wird. Ebenso bedeutsam ist, dass die Pr\u00e4senz von Betroffenen in den Medien erh\u00f6ht wird. Und nicht zuletzt muss der Zugang zu Informationen durch Barrierefreiheit erleichtert werden.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Start der Online-Plattform barrierefreiemedien.at&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Online-Plattform barrierefreiemedien.at ist aus einer Public-private-Partnership heraus entstanden und beinhaltet Best Practice Beispiele, Grundlagen und Leitf\u00e4den f\u00fcr die Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien. Das Angebot treibe laut Kralinger Inklusion voran und helfe den Journalisten dabei, die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit zu beleuchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Die Plattform wird einen wesentlichen Beitrag zu einer angemessenen und qualit\u00e4tsvollen Darstellung von Sachverhalten, Personen und Lebensverh\u00e4ltnissen leisten&#8220;, so Kralinger. &#8222;Wer \u00d6ffentlichkeit herstellt, den trifft eine besondere Verantwortung in jeglicher Hinsicht. Unsere Mitgliedsmedien stellen sich dieser gesellschaftlichen Verantwortung, sorgen f\u00fcr barrierefreie Webseiten, behindertengerechte Zug\u00e4nge und somit daf\u00fcr, dass m\u00f6glichst alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben und am \u00f6ffentlichen Diskurs teilnehmen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Journalisten Claus Reitan und Evelyne Huber, die die Funktionen und Inhalte der Plattform vorstellten, erkl\u00e4rten: &#8222;Meinungs\u00e4u\u00dferungsfreiheit, Unabh\u00e4ngigkeit und Bedeutsamkeit der Medien verpflichten Journalismus und Medienunternehmen zu Verantwortung, auch und gerade in der Darstellung von Menschen mit Behinderungen. Wir haben es daher sehr gerne \u00fcbernommen, die Webplattform, koordiniert vom Bundeskanzleramt und im Auftrag des Verbandes \u00d6sterreichischer Zeitungen zu konzipieren und umzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kralinger wiederholte auch in diesem Zusammenhang die Forderung der Verleger nach einer Reform der Pressef\u00f6rderung, die das gesellschaftliche Engagement der Presselandschaft belohnt: &#8222;Es w\u00e4re im Licht des \u00f6ffentlichen Auftrags mehr als gerecht, wenn der Gesetzgeber, die \u2013 das m\u00f6chte ich betonen \u2013 mit gro\u00dfer \u00dcberzeugung gesetzten, aber auch oft mit erheblichen Kosten verbundenen Aktivit\u00e4ten privater Medienbetreiber angemessen f\u00f6rdern w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr inklusive Gesellschaft&nbsp;<\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Medien nehmen mit diesen Aktivit\u00e4ten aber auch mit einer bedachtsamen Berichterstattung und entsprechender Aufkl\u00e4rung eine Schl\u00fcsselrolle bei der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft ein&#8220;, so Kralinger. &#8222;Unsere Mitgliedsmedien haben in diesem Bereich zahlreiche eigene Aktivit\u00e4ten und Vorzeigeprojekte, wie etwa eine inklusive Lehrredaktion beim &#8218;Kurier&#8216;, die sich der Aufgabe, Texte in einfacher Sprache leichter lesbar zu machen, verschrieben hat.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Medien k\u00f6nnten das \u201eFenster zur Welt\u201c sein, vorhandene Einschr\u00e4nkungen kompensieren, Bildung und Informationen erfahrbar machen, sowie individuelle Erfahrungs- und Handlungsr\u00e4ume erweitern.&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nationaler Aktionsplan Behinderung 2012-2020&nbsp;<\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nIm Jahr 2008 hat die Republik \u00d6sterreich die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Dort wird eine Abkehr von g\u00e4ngigen Rollenklischees und einseitiger, diskriminierender Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Medien gefordert. Im Zuge des &#8222;Nationalen Aktionsplans Behinderung 2012-2020&#8220; wurden im Bundeskanzleramt &#8222;Empfehlungen zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien&#8220; erarbeitet.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a href=\"https:\/\/www.voez.at\/b2063m10\">https:\/\/www.voez.at\/b2063m10<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EMPFEHLUNGEN, TIPPS UND LEITF\u00c4DEN AUF BARRIEREFREIEMEDIEN.AT Darstellung von Menschen mit Behinderung in Medien Verband \u00d6sterreichischer Zeitungen V\u00d6Z (2017-05-31) &#8222;Mit barriefreiemedien.at wird heute ein bedeutsamer und wertvoller Beitrag in \u00d6sterreich zur W\u00fcrde jener Menschen, die in diesem Land noch immer mit vielen Hindernissen und Vorbehalten Leben m\u00fcssen, etabliert&#8220;, betonte V\u00d6Z-Pr\u00e4sident Thomas Kralinger am 31. 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